In der Stanserhornbahn

Es ist ein schöner Herbstnachmittag, die Kabine der Stanserhornbahn befindet sich auf der Talfahrt. Ein Ehepaar um die 50 und ihr etwa 10jähriger Sohn kommentieren die vorbeiziehende Landschaft. Sie sprechen Basler Dialekt. Ein älterer Mann versucht mit dem Ehemann ins Gespräch zu kommen.

„Noch ganz schön weit bis nach Hause, hä?“

„Warum?“, fragt der Angesprochene, „wir sind aus Alpnach.“

„Aha, arbeiten Sie beim Huber?“

„Nein“, gibt Basel-Alpnach unwirsch zurück.

Doch der ältere Mann gibt nicht so schnell auf. „Beim Dürrmüller?“

Wiederum verneint der Angesprochene.

„Auf dem Flughafen?“

Basel-Alpnach ist mittlerweile sichtlich genervt. „Nein“, erwidert er zornig und bestimmt. „Und ich sag’s Ihnen auch nicht.“

Da meldet sich der Sohn zu Wort. „Ich weiss aber, wo Du schaffsch, gäll, Papä?“

Der ältere Mann sieht seine Chance und wendet sich an den Junior. „Wenn Du’s mir sagst, kauf ich Dir einen Nussgipfel.“

Unsicher fragt der Filius seinen Vater. „Soll ich’s ihm sagen, Papä?“

Des Papas Knurren lässt den Bub jedoch schnell verstummen.