In Valparaiso und anderswo

Aufzeichnungen

Monat: November, 2019

Doch Zufälle gibt es ja nicht

In Szombathely, morgens um halb acht klingelt mein Telefon. Ich kenne die Nummer nicht, am andern Ende ist Laurence aus Choulex, von der ich seit mehr als einem Jahr nichts gehört habe. Sie hat sich verwählt und lacht „Il n’y a pas de hazard“. Ich sehe das auch so. Nicht etwa, weil ich alles für vorbestimmt halte, sondern weil alles genau so ist wie es ist. Und alles kommt wie es kommt. Nein, das ist nicht offensichtlich, schliesslich verleiten uns unsere Hoffnungen und Wünsche ganz anders zu denken, doch es ist wahr, tief wahr. Es bedeutet, die Dinge zu akzeptieren wie sie sind, alle, sie anzunehmen, mit ihnen zu leben.

Eine halbe Stunde nach Laurences Anruf: Ob ich eine offizielle Rechnung brauche? Nein, sage ich, worauf die Rezeptionistin (die einmal ein Jahr als Au Pair in Founex verbrachte und Französisch mit mir sprach) mir eine in dreifacher Ausführung ausdrückt, die ich alle drei unterzeichnen musste. Hören sich Menschen eigentlich überhaupt einmal zu?

Hätte ich letzten Sommer nicht sechs Wochen lang mit einer Ungarin zusammengearbeitet, wäre ich wohl nie nach Ungarn gefahren, hätte kaum zwei Nächte in einem ehemaligen Kloster zugebracht und vermutlich nicht verstanden, dass es keine Zufälle gibt. Denn was einem zufällt ist nicht zufällig. Das heisst nicht, dass unser Schicksal vorgegeben ist (andererseits: wer weiss das schon?) oder unseren Vorstellungen gemäss Sinn macht. Es heisst nur, dass das, was ist, nichts anderes ist und sein kann, als was es ist.

Sie mache keine Fotos mit der Kamera, sie mache ihre Bilder im Kopf, sagt die junge Frau, die mir in Sopron die Nägel macht. Viele der Bilder, die mich schon lange begleiten, existieren auch nur im Kopf und haben da ihren festen Platz – die alte Frau mit einem Bündel Brennholz auf dem Rücken in den Bergen bei Santa Cruz do Sul – , doch die vielen, die mir nicht mehr präsent sind, sind mir ebenso ein Rätsel wie warum einige noch immer locker abgerufen werden können. Das Gedächtnis gehört eindeutig mit zu den eigenartigsten Dingern, die es gibt. Bei den Fotos die ich heute gemacht habe, waren zwei dabei, die ich bereits vor sechs Wochen gemacht habe, als ich zum ersten Mal hier war. Gemerkt habe ich es erst im Nachhinein, als ich anschaute, was ich fotografiert hatte. Dabei waren eine Strassenlaterne und ein Türschloss, die ich ich genau so schon einmal eingerahmt hatte. Dass ich’s im Nachhinein bemerkt habe, spricht zwar für mein Gedächtnis, dass ich es nicht schon vorher merkte, eher nicht.

Auf dem Hauptplatz von Salgótarján steht ein unbewohnter Wolkenkratzer, unser ‚Ghost Hotel‘, sagt meine Bekannte. Seit 15 Jahren steht es jetzt leer, niemand weiss, wem es gehört. Eine Englischlehrerin gesellt sich zu uns. Früher sei dieser Platz an Freitagabenden voller junger Leute gewesen, die seien alle weggezogen, es gebe hier keine Arbeit mehr. In den 1950er und 1960er Jahre sei das eine ganz andere Stadt gewesen, Avantgarde, viele Fabriken, modernste Gebäude. Als dann 1989 der Regimewechsel kam, sei alles zusammengebrochen.

Auch 12jährige Buben seien in der Braunkohle-Mine eingesetzt worden. Und Pferde, die untertags blind geworden und nach vier Jahren gestorben seien, sagt der Museumsführer der Mine (eine von damals insgesamt 44 in der Gegend). Es ist mehr als nur bedrückend in diesen engen Tunnels unter der Erde diesen Geschichten zuzuhören.

„No, I do not need a ticket, I’m sixtysix“, sage ich zur Frau am Fahrkartenschalter der Busstation und halte ihr meine Identitäskarte entgegen, worauf sie in fast nicht mehr zu bändigendes Lachen ausbricht – worüber entzieht sich mir, wir verfügen über keine gemeinsame Sprache. Auch mit der Mutter meiner ungarischen Bekannten kann ich mich auf unserem Ausflug in die Slowakei in keiner der mir mehr oder weniger geläufigen Sprachen unterhalten. Die Verständigung klappt trotzdem. „Panorama problem“, sagt sie und mir ist problemlos klar, wovon sie spricht – der Nebel auf der Burg ist dermassen dicht, dass wir kaum etwas von der Landschaft sehen können.

Am Fahrkartenschalter. Reden Sie Deutsch? Kopfschütteln. Englisch? Kopfschütteln. Das passiert mir regelmässig und so rede ich im Infinitiv und mit gelegentlichen Substantiven weiter. Die Verständigung klappt.

Am Bahnhof von Vezprém hatte ich das Gefühl, ich hätte nicht her kommen sollen. Zwei zahnlose Säufer stolperten aus einer wenig einladend wirkenden Kneipe, die Busse sahen aus wie kurz vor oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und wo die Stadt war beziehungsweise wie ich da hinkommen sollte, war mir ein Rätsel. Die Frau am Fahrkartenschalter war ausgesprochen freundlich und empfahl mir ein Taxi, doch als ich die Nummer der Taxizentrale wählte, ertönte eine Ansage ab Band, nur auf Ungarisch, wie in Ungarn üblich, vermutlich zur Stärkung des Nationalbewusstseins, dem Steckenpferd der gegenwärtigen Regierung. Gott sei Dank für Messenger – meine Anlaufstelle für alles Ungarische in Salgótarján half weiter, das Taxi kam, der Fahrer war freundlich und sprach etwas Deutsch, die gebuchte Unterkunft superb und die Innenstadt eine Augenweide.

Der Kirgise, der mich am nächsten Tag anspricht, hält mich für einen Professor der hiesigen Uni, wo er im zweiten Jahr für sein PhD ist. Wir unterhalten uns über Linguistik (das Fach, in dem er dissertiert) und landen irgendwie bei der Migration. Als ich sage, die Gesetze eines Landes zu respektieren, hielte ich für selbstverständlich, egal was für einer Religion jemand anhänge, fragt er: Und was, wenn es keine Gesetze gibt beziehungsweise alle sie brechen? Ob er von Kirgistan rede? Er lacht.

Im Zug von Innsbruck nach Sargans komme ich bis Sankt Anton am Arlberg mit einer Malerin ins Gespräch, die vom Nebel schwärmt (man sehe da die Dinge nur ansatzweise und dürfe sich dann vorstellen, wie sie weitergehen) und ausschliesslich den Schnee malt, der ja in vielerlei Gestalt daherkäme (man denke an die Eskimo und ihre dreissig Worte für Schnee). Jetzt im Nachhinein gehen mir beim Blick in den Morgennebel einige ihrer Ausführungen durch den Kopf – dass der Schnee zudecke, es ganz viele Weiss gäbe und er gewaltig, ja auch bedrohlich sei. Eigenartig und berührend, wie einige Begegnungen nachhallen.

Was ich immer schlechter ertrage

Vor ein paar Tagen war ich bei einem Book Launch: Ein Buchverlag stellte das neue Buch eines Fotografen vor. Anwesend waren der Verleger, ein Journalist, eine Kunstkritikerin und der Fotograf. Und natürlich das Publikum, zu dem auch ich zählte, für eine halbe Stunde, denn dann hatte ich bereits genug. Der einzige der Runde, der wirklich etwas zu sagen hatte, war der Fotograf; die drei anderen waren aufgeblasene Wichtigtuer und solche ertrage ich immer schlechter. Früher dachte ich (manchmal), mir fehle das nötige Wissen, heute weiss ich, dass die eitlen Selbstdarsteller schlicht hohl sind. Ich vermute, meine Einschätzung hat mit meinem fortschreitenden Alter zu tun. Aber nicht nur, denn letztendlich kann sich nur zeigen, was in einem bereits angelegt ist.

Älter werden bedeutet auch, dass sich Charaktereigenschaften deutlicher zeigen. Altersmilde mag vorkommen, Altersradikalität ist häufiger. Und dann gibt es ja auch noch die Altersstarrheit, der die Demenz vorzuziehen ist. Zudem: Die Vorstellung man werde im Alter geduldiger ist ein Mythos. Ich jedenfalls werde ungeduldiger, ertrage Unsinn immer schlechter und Deppen gar nicht mehr.

Was ich darüber hinaus immer schlechter ertrage sind intellektuelle Langweiler. Blöd ist nur, dass ich auf die immer wieder hereinfalle. Genauer: Ich falle auf meine Hoffnungen und Sehnsüchte herein. Als da zum Beispiel wären: neue hilfreiche Erkenntnisse, um das Leben und die Welt besser zu verstehen.

In jüngeren Jahren glaubte ich an den Wert der Bildung. Sich in der Weltliteratur, der Geschichte und der Philosophie auszukennen, war mir nicht nur Gebot, sondern Notwendigkeit. Irgendwann stellte ich dann fest, dass mir von dem, was ich gelesen hatte, kaum mehr etwas präsent war. Ja, ich nahm Bücher aus dem Regal in der Absicht, sie jetzt endlich einmal zu lesen, nur um dann festzustellen (ich hatte mir mich wichtig dünkende Passagen markiert), dass ich sie bereits gelesen hatte.

Eigenartigerweise hinderte mich das jedoch nicht, auch weiterhin an den Wert der Bildung zu glauben. Zumindest theoretisch, praktisch funktionierte es hingegen immer weniger. Ein Buch über den Typus des Tyrannen, das mir laut Pressemitteilung auch den gegenwärtigen amerikanischen Präsidenten erklären sollte, entpuppte sich als gelehrte Studie über die Stücke Shakespeares; ein Buch darüber, wie die Literatur die Geschichte der Menschheit formte, erwies sich als eine (wiederum gelehrte) Spurensuche zu den Grundlagentexten unserer Zivilisation wie das Gilgamesch-Epos und Homers Ilias; und ein (wiederum gelehrtes) Buch über die Odyssee war nichts anderes als eine Einführung ins Fachgebiet des Autors. Kurz und gut: auf die Fragen, die mich bedrängen, haben sogenannt anerkannte und respektierte Professoren, die mich einmal (und aus heutiger Perspektive nicht nachvollziehbaren Gründen) beeindruckt haben, definitiv keine Antworten.

Seit ich mal über den Satz gestolpert bin, wer wissen wolle, wie ein Zen-Meister wirklich sei, solle dessen Frau fragen, hält sich meine Hochachtung auch vor Zen-Meistern in Grenzen. Übrigens: Etwas Nützlicheres als carpe diem ist bis jetzt noch niemandem eingefallen.

Die Bedeutung des Gesprächs

Wenn ich Buchverlage um Besprechungsexemplare anfrage, lasse ich mich von meinen Interessen leiten und da diese mannigfaltig sind und ich selber masslos bin, laufe ich regelmässig Gefahr, von Bücherstapeln erschlagen zu werden, was mir übrigens schon vor vielen Jahren, ich war damals Anfang zwanzig, eine mittlerweile berühmte Schauspielerin prophezeit hat. Gelegentlich geschieht es auch, dass ein Rezensionsexemplar in meiner Post landet, um das ich mich gar nicht bemüht hatte und worauf ich selber wohl nicht gekommen wäre. Und manchmal ist das ein echter Glücksfall und von einem solchen soll hier die Rede sein.

Ernst Jünger
Gespräche im Weltstaat
Interviews und Dialoge 1929-1997
Hrsg. von Rainer Barbey und Thomas Petraschka
Klett-Cotta, Stuttgart 2019

Und so beginnt dieses Werk. „Ich glaube“, schreibt Ernst Jünger am 4. März 1920 an seinen Bruder Friedrich Georg, „dass im Gespräch unsere bedeutendste Leistung liegt; leider lässt sie keine Denkmäler zurück wie die Literatur oder Malerei. Immer werden die gesamten Elemente einer Zeit in unzähligen Gesprächen bis in ihre feinsten Einzelheiten durchdrungen, in Gebilden, die so leicht und unbestimmt sind wie die Wolken, und die doch alles Wasser in sich enthalten, das dann in Strömen die Mühlen treibt und die Schiffe trägt.“ Wie wahr!, durchfährt es mich. Und gleichzeitig: Wie eigenartig, dass mir dieser Gedanke noch nie gekommen ist!

Doch first things first: Ernst Jünger ist mir nur dem Namen nach geläufig. Ich weiss, dass er „In Stahlgewittern“ geschrieben hat und bei einigen als Kriegsverherrlicher gilt. Und auf einem meiner ungelesenen Stapel liegt sein „Annäherungen. Drogen und Rausch“. Mit anderen Worten: Ich gehe die Lektüre dieses Bandes fast gänzlich unbeschwert an und gebe hier einfach einige meiner Eindrücke dieser Interviews und Dialoge wieder, wobei mir der Kontext (welcher auch immer, jeder Kontext ist artifiziell und willkürlich) unwesentlich ist. Mich interessiert allein, ob etwas hilfreich für mein Leben ist. Jünger sagt es in einem Gespräch mit Julien Hervier so: „Kierkegaards Roman ‚Tagebuch des Verführers‘ hat mich sehr interessiert. Doch bei Kierkegaard, genau wie bei anderen, bei Baader und Hamann, schlendere ich gleichsam auf einer Wiese herum, pflücke manchmal eine Blume, die mir besonders gefällt, aber ich identifiziere mich nicht mit dem Ganzen.“

„Ich glaube, dass meine Bücher ein Teil von Deutschlands moralischem und geistigem Rüstzeug für den nächsten Krieg sind“, verlautbarte Jünger 1929, im Alter von 34 Jahren. An Selbstbewusstsein fehlte es dem Mann offenbar nicht. Krieg findet er notwendig und hat „das grösste Vergnügen an einem Kampf um die Macht, wo auch immer er stattfindet und egal wer gewinnt.“ Mir ist das fremd und „dass ein Mann höchsten Wert erlangen könne, wenn er sich freiwillig opfere“ finde ich eine ganz furchtbare Haltung. Dass Jünger hingegen nach Goslar gezogen ist, weil er da die Möglichkeit weiter Spaziergänge hat, sagt mir sehr zu. „Ich muss in einer Landschaft spazierengehen können, die den Menschen weder vergewaltigen noch erdrücken.“ Eine hellsichtige Bemerkung!

Ich lese mal hier und mal dort rein und bin höchst angetan von der Gedankenschärfe dieses Mannes, seiner Fähigkeit, Wesentliches herauszuschälen. In einem Gespräch mit Jacques Le Rider aus dem Jahre 1982 bezeichnet er die neuen mechanischen Uhren als eine der wichtigsten Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. „Diese Uhren erweitern ihren Machtbereich und werden immer furchterregender, sie sind es, die die modernen Waffen einstellen, steuern und zur Explosion bringen. Sie messen die Zeit nicht, sie stellen sie her. Sie erlauben dem Menschen nicht, die Zeit zu beherrschen, sondern unterwerfen ihn ihrem Automatismus.“ Es ist dem Menschen eigen, die Auswirkungen seiner Erfindungen nicht abschätzen zu können. Obwohl: Er könnte mittlerweile wissen, dass sich vieles, das er einstmals als nützlich empfand, sich gegen ihn wendet. Mehr noch: in seinem Bestreben, sich von Zwängen frei zu machen, schafft er neue, schlimmere. Und wird zum Sklaven. Man denke etwa an Handys.

Auch seine patente und gescheite Frau, Liselotte Jünger, wird gelegentlich ins Gespräch einbezogen. „Der Gauleiter von Hannover, wie hiess er doch, Liselotte?“ fragt ihr Mann einmal. Worauf sie antwortete: „Keine Ahnung, damals kannten wir uns noch nicht.“

Auf André Müllers Frage, was ihm Hoffnung mache, antwortet Jünger, 1989 war das: „Ich studiere den Mythos, und da erfährt man, dass der Titanismus, in dem wir uns augenblicklich befinden, immer gescheitert ist. Nietzsches Übermensch hat versagt. Ich setze auf den musischen Menschen, auf die Verbindung zum Göttlichen überhaupt.“ Es ist diese Fähigkeit zur Distanznahme, die das Leben als eine Art Schauspiel betrachtet, die den Büchermenschen („Ich bin auch nur von Büchern umgeben, und diese Bücher, die lassen sich ja auf vierundzwanzig Buchstaben zurückführen, und diese vierundzwanzig Buchstaben erzeugen auch ein gewisses Medium. Man fühlt sich doch zu Hause, wenn man von Büchern umgeben ist.“) Ernst Jünger, der auch von Insekten sowie von Betrachtungen zu Ordnungsvorgängen fasziniert ist, unter anderem auszeichnet.

Ganz besonders die Ausführungen zur Natur haben mich angesprochen. „Das Verhältnis zur Natur ist heute nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Menschen eine Leidensbeziehung. Die Urwälder des Amazonas werden zerstört, die Meere werden überfischt, die Atmosphäre, nun man sieht ja, in welchem Zustand sie ist; mit einem Wort, wir gehen direkt gegen die Elemente an.“ Und seine Überlegungen zu Drogen. „Alkohol ist die Droge für die Armen, das, was Bibliotheken und Museen für die anderen sind. Einen kurzen Augenblick ahnt man das Unbegrenzte.“ Er glaubt auch an ein Weiterleben nach dem Tod. „Bei einer gewissen geistigen Höhe ist das eigentlich für jeden so.“

Gespräche im Weltstaat ist ein Buch reich an Lebensweisheiten – „Man kann Dummheiten begehen, die niemals wiedergutzumachen sind. Dagegen kann aber auch eine glückliche Begegnung über das ganze Leben entscheiden.“ – , ein Buch, das vielfältig anregt und sich nicht zuletzt zur Aufgabe des Schriftstellers äussert, der politisch keinen Anstoss, sondern ein Beispiel geben soll. „Ich sage gerne, dass ich es vorziehe, eine Landschaft zu zeichnen, als die Rolle des Wegweisers zu spielen.“

PS: Bei der Beschäftigung mit diesem Buch bin ich auch (Zufälle gibt es ja nicht, ausser im eigentlichen Sinne des Wortes: Was einem zu fällt) auf ein Zitat aus Jüngers Tagebuch Siebzig verweht gestossen, das ich ganz wunderbar beobachtet finde. Sylvain Tesson gibt es in In den Wäldern Sibiriens wieder: „Je weniger wir auf die Unterschiede achten, desto stärker wird die Ahnung; wir hören nicht mehr den Baum rauschen, sondern den Wald, der dem Wind antwortet.“